...weitere Angebote - Wohngruppen
Psychologischer Dienst
Im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise leistet die psychologische Betreuung und Beratung ihre Aufgabe in der Verknüpfung aller das Kind umgebende Lebensbereiche, dazu zählen die:
- Fallbezogene Mitarbeiterberatung
- Zusammenarbeit mit Eltern (z.B. Einzelberatungsgespräche, familiäre Kriseninterventionen)
- Arbeit mit anderen Institutionen
- Arbeit mit den Kindern.
Zusammenarbeit mit externen Therapeuten
Die Wohngruppen arbeiten zurzeit mit einem freiberuflichen Krankengymnasten und einer Logopädin zusammen. Es findet ein ständiger Austausch statt.
Kooperation mit anderen Institutionen
Kooperation mit anderen Einrichtungen ist den Wohngruppen sehr wichtig. Besonders sind dabei die Schulen hervorzuheben. Einige Kinder besuchen die Tagesbildungsstätte des Therapiezentrums in Hannover/Bemerode. In der näheren Umgebung der Wohngruppen werden die Luise- Scheppler- Schule der Diakonischen Werke Himmelsthür und das Förderzentrum im Bockfeld von unseren Bewohnern besucht.
Mit den Schulen besteht ein enger Kontakt. Der tägliche Austausch findet über Kommunikationshefte statt. Telefonate und ausführliche Gespräche werden bei Bedarf geführt. Diese Kommunikation ist für die Förderung der Kinder unabdingbar. Förderziele und pädagogische Vorgehensweisen werden abgesprochen und abgeglichen. Mit dem Therapiezentrum finden halbjährlich Fallbesprechungen über die Kinder statt. Daran nehmen die Bezugspädagogen, Gruppen- und Einrichtungsleitungen sowie die Psychologen der Einrichtungen teil.
Im selben Haus wie die Wohngruppen ist das Internat des „Therapiezentrums zur Förderung autistischer Kinder“ untergebracht. Die Kooperation mit diesem besteht aus fachlichem Austausch, Unterstützung und gemeinsamer Nutzung von Garten, Fahrzeugen, Materialien und Gerätschaften.
Im Nachbarort ist der Kinderarzt ansässig, der die Kinder und Jugendlichen medizinisch betreut. Mit ihm kooperieren wir eng und haben Austausch über die üblichen Besuche hinaus. Eine weitere Kooperation haben wir mit einem Psychiater aus Hildesheim, der einige Bewohner betreut.
Es bestehen gute Verbindungen zur Ortschaft Giesen und Umgebung. So kann z.B. einmal in der Woche die Turnhalle an der Grundschule genutzt werden. Im Ortskern in Giesen befindet sich eine Apotheke, von der die Medikamente der Kinder und Jugendlichen bezogen werden. Gleich nebenan befindet sich die Praxis für Physiotherapie, die einzelne Kinder und Jugendliche besuchen. In Hildesheim befinden sich die Praxen für Logopädie mit denen kooperiert wird. Mit der freiwilligen Feuerwehr Giesen besteht ebenso ein guter Kontakt. Diese engagiert sich immer wieder sehr für die Einrichtung.
Im Weiteren wird Kontakt zu anderen Einrichtungen gepflegt, die mit Menschen mit Autismus arbeiten. Dieser ermöglicht uns fachlichen Austausch und Weiterentwicklung. Hervorzuheben ist dabei der „Arbeitskreis Lebensorte für autistische Menschen“, in dem sich ein Leitungskreis und ein Mitarbeiterkreis halbjährlich mit aktuellen und relevanten Fragen auseinandersetzt.
Überleitung in Folgeeinrichtungen
Das Angebot der Wohngruppen endet, wenn die Bewohner ihre Schulzeit beendet haben. Es wird schon Jahre vorher mit der Suche nach einer geeigneten Erwachseneneinrichtung begonnen. Die Eltern werden von der Wohngruppe auf ihrer Suche nach einem geeigneten Platz unterstützt.
Die Wohngruppe steht in ständigem Kontakt, besonders durch den Arbeitskreis „Lebensorte autistischer Menschen“, mit möglichen Folgeeinrichtungen. Die Mitarbeiter besuchen in regelmäßigen Abständen Einrichtungen, um einen konkreten Eindruck zu bekommen. Es werden auch Einrichtungen berücksichtigt, die nicht ausschließlich autismus-spezifisch arbeiten. Zumeist finden die ersten Besuche der Erwachseneneinrichtung ohne die Bewohner statt, um sie nicht unnötig zu irritieren. Wenn eine Hospitation des Bewohners in der Folgeeinrichtung erfolgt ist, und eine Entscheidung für ihn gefallen ist, finden Überleitungsgespräche statt. Ebenso wird die neue Einrichtung in die vertraute Umgebung des Bewohners, also in unsere Wohngruppe, eingeladen. Der Umzug wird mit den Eltern und der Folgeeinrichtung geplant. Der Kontakt zu dem Bewohner soll mit dem Auszug aus der Einrichtung nicht abbrechen. Dieses wird wenn möglich mit gegenseitigen Besuchen, Telefonaten oder Briefkontakt umgesetzt. Auch die anderen Bewohner werden dabei einbezogen.




